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Online Marketing Peter Kaminski Magdeburg

Online Marketing

  • Freitag, 27 August 2010 00:00
  • geschrieben von  Junghans, Wolfgang

Eine Definition von Online Marketing existiert per se nicht, es umfasst alle Marketingmaßnahmen im World Wide Web. Teilbereiche hierbei sind das Affiliate-Marketing, die Suchmaschinenoptimierung, das Keyword-Advertising, die Online-Werbung, die Online-PR und das E-Mail-Marketing.

Wichtig zu sagen ist, dass Online-Marketing kein Substitut des klassischen Marketings sein sollte, sondern lediglich eine Ergänzung zum klassischen Marketing-Mix. Problematisch ist allerdings, dass immer mehr Geschäftsmodelle allein auf der Internetpräsenz basieren.

 

Affiliate-Marketing

Beim Affiliate-Marketing bewirbt ein Partner das eigene Produkt oder die eigene Unternehmung. Ein Affiliate erhält eine Provision vom Merchant, wenn durch einen Link auf eine Website ein User auf die entsprechende Seite des Merchants gelangt und dort eine gewünschte Handlung vollzieht.

Dabei gibt es verschiedenste Vergütungsmodelle als Anreizmechanismus dieser Werbeart:

Pay per Sale: Partnerprovision pro Verkauf, aufgrund von Werbeaktivitäten

Pay per Lead: Vergütung für Herbeiführung einer gewünschten Transaktion

Pay per Click: Vergütung für Herbeiführung des Kundenbesuches auf die Webseite des Merchants

Lifetime-Provision: Vergütung aller Folgekäufe eines einmalig durch den Affiliate vermittelten Kunden Weiterhin gibt es noch ein- oder zweistufige Vergütungsformen und Mischformen. Der Merchant sollte verschiedene Werbemitel bereitstellen, so beispielsweise Text-Links, Banner, Buttons, Produktdatenbanken, Smart Content, Formulare oder Keywords.

Entscheidende Aspekte für ein erfolgreiches Partnerprogramm wären die Beobachtung von Mitbewerbern und der Umwelt, die proaktive Suche nach potentiellen Partnern, die Publikation von Partnerprogrammen über andere Kanäle, die Affiliate-Pflege, die Aufbereitung der Werbemittel und ein attraktives und einfaches Vergütungsmodell.

Bei optimaler Pflege und Gestaltung eines Affiliate-Programms entsteht eine Win-Win-Situation mit beiderseitigem Vorteil.

 

E-Mail-Marketing

Das E-Mail-Marketing ist eine Form des Direktmarketings, bei dem ein werbender Absender eine E-Mail an einen Empfänger schickt, um diesen dazu zu bewegen eine bestimmte Handlung zu vollziehen.

Hierbei gibt es verschiedenste Varianten:

 

Stand Alone Kampagne: bestehend aus Aussendungen zu einem bestimmten Thema, die oft im Rahmen von Markteinführungen für einebestimmte Laufzeit verschickt werden

Newsletter: regelmäßige E-Mail mit dem Ziel der Kundenbindung

Newsletter-Sponsorship: Unterbringung einer Werbebotschaft oder eines Links in einem fremden Newsletter, um bedarfsgerecht und ohne notwendigen Adressbestand und technisches Know-How zu agieren

Enhanced Newsletter: E-Mails, in denen mehrere Unternehmen ihre Informationen einbringen, um sich die Kosten zu teilen

E-Mail-Responder: eine automatische Übermittlung von angeforderten Informationen, aufgrund des Hinterlassens der E-Mail-Adresse des Kunden. Sicherlich gibt es hierbei immer wieder Probleme, so zum Beispiel die Beschaffung der Adressen, die inhaltliche und konzeptionelle Gestaltung, um ein problemloses Lesen zu gewährleisten, und juristische Problemstellungen sollten Beachtung finden.

 

Keyword-Advertising

Keyword-Advertising ist die entgeltliche Platzierung von kommerziellen Anzeigen meist in Form von kurzen Textbeschreibungen. Die Anzeige ist meist mit einem Link zu einer bestimmten Webseite versehen, was auch Landing Page genannt wird.

Hierbei wird das Cost per Click Modell angewendet, wobei nur tatsächlich getätigte Klicks Kosten verursachen, somit ist dies erfolgsorientiert. Der Gebotspreis je Keyword oder Kampagne ist frei wählbar, wobei es Tages- und Monatslimits gibt. Die Reichweite ist begrenzt auf den jeweiligen Anbieter.

 

Allerdings müssen auch hier wieder juristische Aspekte beachtet werden, denn Markennamen bringen zwar viele Klicks, aber dürfen nicht ohne Weiteres verwendet werden. Bei dem Keyword-Advertising sollten verschiedene Problemstellungen von vornherein betrachtet werden. So sollte die Plattform, auf der die Anzeigen geschaltet werden, festgelegt werden.

Die klickreichsten Keywords sollten ausgewählt werden, aber auch die Umsatz- oder Lead-stärksten, denn eine Anzeige ist nur erfolgreich, wenn viele Klicks und viele erwünschte Transaktionen getätigt werden. Das Wichtigste sollte ein messbares Ziel am Anfang sein, denn Keyword-Advertising kann sehr schnell sehr teuer werden, wenn die falschen Keywords benutzt werden.

 

Online-Werbung

Die Online-Werbung ist die Platzierung von Bannern, Textnachrichten oder Pop-Ups als Unterstützung von Marketing- und Kommunikationszielen.

Es gibt verschiedenste Formen der Online-Werbung:

 

Pop-Up-Banner: Bei dem Aufruf einer Website öffnet sich automatisch ein separater Browser, auf welchem ein Pop-Up gestartet wird und somit zwangsweise die Aufmerksamkeit der User eingefordert wird

Sticky-Ad-Banner: Eine Anzeige, die sich beim Scrollen nicht aus dem Sichtbereich des Users bewegt, sondern stets über derselben Stelle im Browserfenster schwebt.

Mouse Over Banner: Ist ein Banner, der beim Gelangen über dessen seine Form verändert und somit die Aufmerksamkeit des User auf sich zieht.

 

In der Online-Werbung gibt es eine Menge an Möglichkeiten der Gestaltung von Werbebanner in Größe, Form und Art. Wichtig bei der Nutzung solcher Mittel, ist das Erforschen der Interessen der potentiellen Kunden, denn der beste und aufmerksamkeitserregende Banner nützt nichts, wenn der User ihn als Belästigung empfindet.

 

Suchmaschinenoptimierung

Die Suchmaschinenoptimierung, auch SEO genannt, beinhaltet alle Maßnahmen, die dazu geeignet sind eine bessere Platzierung in den redaktionellen Ergebnisseiten der Suchmaschinen zu erreichen.

Hierbei werden zwei Arten unterschieden:

Offsite-Optimierung: Alle Maßnahmen, die auf fremden Websites durchgeführt oder imitiert werden

Onsite-Optimierung: Alle Maßnahmen, die auf der zu optimierenden Website selbst durchgeführt werden

 

Vorteile sind hier, wie auch beim Keyword-Advertising, dass die User sich häufig bei Käufen im Such-Modus befinden und die besten Suchergebnisse auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen oben aufgelistet werden. Weiterhin zeigen Eye Catching Studien, dass lediglich die ersten 10 Platzierungen überhaupt Aufmerksamkeit erhalten und sehr selten schlechter platzierte Ergebnisse ihre Beachtung finden.

 


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Stichworte: Marketing, E-Business

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  • Letzte Änderung am Freitag, 29 Januar 2016 12:53

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