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Produktprogramm und Sortiment Peter Kaminski Magdeburg

Produktprogramm und Sortiment

  • Dienstag, 31 August 2010 00:00
  • geschrieben von  Junghans, Wolfgang

Normalerweise verkauft ein Unternehmen nicht nur ein Produkt, sondern mehrere. Diese werden dann zum Produktprogramm bzw. dem Sortiment zusammengefasst. Dieser Artikel befasst sich im Folgenden mit der Definition und den Eigenschaften eines Produktprogrammes und eines Sortimentes.

Das Produktprogramm stellt die Gesamtheit aller Produkte und Produktlinien eines Herstellers dar. Hierbei umfasst es aber nur die selbsthergestellten Produkte und nicht die hinzugekauften Handelswaren. Werden diese auch mit einbezogen, so spricht man vom Absatzprogramm.[1]

Bei einem Produktprogramm werden zwei Dimensionen unterschieden die Programmbreite und die Programmtiefe. Während hierbei die Programmbreite die Anzahl der Produktlinien wiedergibt, beschreibt die Programmtiefe die Anzahl der Produkte pro Produktlinie. Gemäß der Einteilung kann zwischen Unternehmen mit tiefen und breiten Produktprogrammen unterschieden werden, die in Abbildung 1 und 2 schematisch dargestellt sind.[2]

Abbildung 1: Bsp. Tiefes Produktprogramm

Produktprogramm Marketing

Quelle: In Anlehnung an Runi/Wahl/ Geyer/Thewißen (2007), S. 134.

Abbildung 2: Bsp. Breites Produktprogramm

Produktprogramm Marketing

Quelle: In Anlehnung an Runi/Wahl/ Geyer/Thewißen (2007), S. 133.

Abbildung 3 illustriert die obige Darstellung an einem fiktiven Bespiel für ein Produktprogramm eines Elektrogeräteherstellers.

Abbildung 3: Bsp. Produktprogramm eines Elektrogeräteherstellers

Produktprogramm Beispiel Marketing

Quelle: Eigene Abbildung.

Das Sortiment stellt die Gesamtheit aller Produkte und Produktlinien eines Handelsunternehmens dar.[3] Hierbei werden zwei Dimensionen die Sortimentsbreite und die Sortimentstiefe unterschieden. Die Sortimentsbreite gibt die unterschiedlichen Produktlinien des Handelsunternehmens an und die Sortimentstiefe beschreibt die Anzahl der verschiedenen Produktvarianten je Produktlinie. Gemäß der Einteilung kann zwischen Unternehmen mit einem tiefen und einem breiten Sortiment unterschieden werden. [4] Abbildung 1 und 2 gelten analog auch für das Sortiment. Abbildung 4 zeigt ein fiktives Sortiment eines Handelsunternehmens.

Abbildung 4: Produktprogramm eines Elektrogeräteherstellers

Sortiment Beispiel Marketing

Quelle: Eigene Abbildung.

Für das Sortiment und das Produktprogramm gilt, dass keine optimale Gestaltungsform existiert, sondern diese nur von der Umwelt und den Eigenschaften der Zielgruppe abhängig ist. So besitzen z.B. Feinkostläden ein schmales und tiefes Sortiment, das auf die Befriedigung von Kunden abzielt, die ein hohes Involvement und eine große Auswahl wünschen.[5]


[1] Vgl. Runi/Wahl/ Geyer/Thewißen (2007), S. 133.

[2] Vgl. Runi/Wahl/ Geyer/Thewißen (2007), S. 134.

[3] Vgl. Runi/Wahl/ Geyer/Thewißen (2007), S. 133.

[4] Vgl. Gelbrich/Wünschmann/Müller (2008), S. 148.

[5] Vgl. Gelbrich/Wünschmann/Müller (2008), S. 148.


Quellen

Gelbrich, K./Wünschmann, S./Müller, S. (2008), Erfolgsfaktoren des Marketing, 1. Ausg., Verlag Franz Vahlen München:Dresden, München und Ilmenau.

Runia, P./Wahl, F./Geyer, O./Thewißen, C. (2007), Marketing - EIne prozess- und praxisorientierte Einführung, 2. Ausg., Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH: München.


k&k Consulting, Existenzgründerberatung, Existenzsicherung, Unternehmensberatung, Magdeburg

Stichworte: Marketing, Produktpolitik, Produktprogramm & Sortiment

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  • Letzte Änderung am Freitag, 29 Januar 2016 13:10

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