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Präsentation eines Sortimentes (III): Raumaufteilung Peter Kaminski Magdeburg

Präsentation eines Sortimentes (III): Raumaufteilung

  • Donnerstag, 09 September 2010 00:00
  • geschrieben von  Junghans, Wolfgang

Nachdem in den bisherigen Artikeln das Produktprogramm und das Sortiment zusammen beschrieben wurden, soll nun das Sortiment im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Speziell soll aufgezeigt werden, wie ein Sortiment, in einem Handelsunternehmen, präsentiert werden sollte, um die Bedürfnisse der Kunden optimal anzusprechen und sie zum Kaufen zu animieren. In anderen Worte: Wie sollte ein Ladenlayout optimaler Weise gestaltet sein?

Bislang wurde mit der Regalgestaltung die kleinste Einheit eines Ladens und mit der atmosphärischen Gestaltung das Umfeld im Verkaufsraum beschrieben. Hierbei wurde bisher die direkte Gestaltung des Ladenlayouts also die Anordnung u.a. von Wegen oder Regalen nicht beachtet.[1] Dieser Artikel beschäftigt sich im Folgenden mit dem ersten Aspekt der Layout Gestaltung der Raumaufteilung[2].

Die Raumaufteilung bedeutet die Aufteilung des Verkaufsraumes in die folgenden Funktionszonen[3]:

(1)    Warenflächen

(2)    Kundenflächen

(3)    Beratungszonen

(4)    Übrige Verkaufsflächen

Ad (1): Die Warenfläche umfasst die Fläche auf den die Warenträger platziert werden wie z.B. Paletten oder Regale. Hierbei wird die Warenfläche in zwei Arten eingeteilt die statische und die dynamische Warenfläche. Die erste Art umfasst den Bereich der Warenfläche auf denen das normale Sortiment platziert wird. Dieser Bereich bleibt in der Regel unverändert. Der dynamische Bereich umfasst Sonderplatzierung auf denen das Angebot häufig gewechselt wird. Auch werden hier Saisonartikel wie z.B. Schokoostereier zu Ostern platziert. Ziel dieses Bereiches ist es für Abwechslung im Laden zu sorgen, da der Kunde kein Interesse an einer gleichförmigen Ladengestaltung hat. Das Verhältnis zwischen beiden Bereichen sollte zu Gunsten der statischen Warenflächen ausfallen, d.h. sie sollten in der Mehrheit vorhanden sein, da es andernfalls dazu führen kann, dass Orientierungsprobleme Seitens der Kunden auftreten.[4]

Ad (2): Kundenflächen umfassen alle Flächen die Kunden benötigen um an die angebotenen Waren heranzukommen. Dieses sind z.B. Kundengänge, Rolltreppen, Aufzüge oder Ruhezonen.[5]

Ad (3): Beratungsflächen umfassen die Flächen in einem Laden, die für die Beratung von Kunden genutzt werden. Diese Flächen liegen zumeist abseits des Kundenstroms um diesen nicht unnötig zu blockieren oder zu beeinträchtigen. Die Größe der zu wählenden Fläche hängt von der Betriebsform ab. So z.B. haben Autohäuser zumeist extra Büroräume für die Beratung, während diese Flächen in Möbelhäusern meist Teil des Verkaufsraumes sind.[6]

Ad (4): Die übrigen Verkaufsflächen umfassen alle weiteren Flächen im Verkaufsraum.[7] Dieses sind u.a. Personal-, Kassen- und Thekenflächen[8], sowie Anprobierräume[9].

Abbildung 1 zeigt diese Flächen an einem fiktiven Supermarkt.

Abbildung 1

Raumaufteilung Marketing

Quellen: In Anlehnung an Gelbrich/Wünschmann/Müller (2008), S. 152.

Wie die oben genannten Flächen angeordnet werden können wird im Artikel „Präsentation eines Sortimentes (IV): Raumanordnung“ [Link] näher erläutert.


[1] Vgl. Homburg/Krohmer (2006), S. 1040.

[2] Vgl. Homburg/Krohmer (2006), S. 1040.

[3] Vgl. Ahlert/Kenning (2007), S. 273 und Vgl. Homburg/Krohmer (2006), S. 1040.

[4] Vgl. Ahlert/Kenning (2007), S. 273.

[5] Vgl. Ahlert/Kenning (2007), S. 273.

[6] Vgl. Ahlert/Kenning (2007), S. 273.

[7] Vgl. Ahlert/Kenning (2007), S. 273.

[8] Vgl. Ahlert/Kenning (2007), S. 273.

[9] Vgl. Homburg/Krohmer (2006), S. 1040.


Quellen

Ahlert, D./Kenning, P. (2007), Handelsmarketing - Grundlagen der marktorientierten Führung von Handelsbetrieben, 1. Ausg., Springer Verlag: Berlin, Heidelberg, New York.

Gelbrich, K./Wünschmann, S./Müller, S. (2008), Erfolgsfaktoren des Marketing, 1. Ausg., Verlag Franz Vahlen München: Dresden, München und Ilmenau.

Homburg, C./Krohmer, H. (2006), Marketingmanagement, 2. Ausg., Gabler Verlag: Wiesbaden.


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Stichworte: Marketing, Handelsmarketing, Warenpräsention & Sortiment, Raufaufteilung

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