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Wie lange muss man Kontoauszüge aufheben?

Unternehmer müssen, wenn sie zur Buchhaltung verpflichtet sind, die Kontoauszüge für Geschäftskonten 10 Jahre lang aufbewahren.

 

Vielverdiener (mehr als 500.000 € Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung oder sonstigen Einkünften) müssen ebenfalls Kontoauszüge aufheben, hier gilt eine Aufbewahrungsfrist von sechs Jahren.

 

Privatpersonen sollten Kontoauszüge bis zum Ende der gesetzlichen Verjährungsfrist (also mindestens 3 Jahre) aufheben. Wenn man Rechnungen von der Steuer abgesetzt hat (z. B. für Handwerkerarbeiten), dann ist die Aufbewahrungsfrist lt. Finanzamt zwei Jahre, bei haushaltsnahen Dienstleistungen müssen Sie die Auszüge bis zum Erhalt des Steuerbescheids bzw. bis die Einspruchsfrist abgelaufen ist aufheben. Bei Haus- oder Wohnungskauf gelten 5 Jahre Aufbewahrungszeit, haben Sie Handwerker beauftragt das Haus zu errichten oder größere Einbauten (Heizungsanlage) vorzunehmen, dann sollten Sie die Rechnungen mindestens 5 Jahre aufheben. Die benötigen Sie im Falle eines Gewährleistungsanspruchs.

 

 

Elektronische Kontoauszüge

 

Bei vielen Banken kann man die elektronischen Kontounterlagen archivieren und kann sie immer dadurch bei Bedarf wieder aufrufen.

 

Wenn Kontoauszüge verloren gehen

 

Verlorene Kontoauszüge kann man bei der Bank ausdrucken lassen. Die Banken sind verpflichtet die Auszüge mindestens 10 Jahre aufzubewahren. Dieser Service kostet aber meist eine Gebühr. Dabei gilt: Je älter der Kontoauszug ist, desto mehr Geld wird für seinen Ausdruck berechnet.

 

 

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