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Fachkräfteeinwanderungsgesetz Peter Kaminski

Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat bekannt gegeben, dass die Bundesregierung beschlossen hat die Hürden für eine zukunftsorientierte und bedarfsgerechte Zuwanderung qualifizierter Arbeitnehmer zu senken. Künftig können Fachkräfte auch aus Drittstaaten leichter einwandern.

 

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz will die Bundesregierung den Rahmen für eine zukunftsorientierte und bedarfsgerechte Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten schaffen.

Das Kabinett hat das Fachkräfteeinwanderungsgesetz am 19.12.2018 beschlossen. Es ist mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie abgestimmt und gestaltet den Aufenthalt und die Zuwanderung von Fachkräften klarer und transparenter.

 

Mit diesem Gesetz  setzt die Große Koalition ihr Kernvorhaben im Bereich Migrationspolitik um und regelt, wer zu Arbeits- und zu Ausbildungszwecken nach Deutschland kommen darf und wer nicht. Zu den wesentlichen Neuerungen gehören:

  • ein einheitlicher Fachkräftebegriff, der Hochschulabsolventen (m/w/d) und Beschäftigte (m/w/d) mit qualifizierter Berufsausbildung umfasst
  • bei anerkannter Qualifikation und einem vorliegenden Arbeitsvertrag können Fachkräfte (m/w/d) ohne Vorrangprüfung einreisen
  • Die Begrenzung auf Mangelberufe bei qualifizierter Berufsausbildung entfällt
  • die Möglichkeit für Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung, entsprechend der bestehenden Regelung für Hochschulabsolventen, für eine befristete Zeit zur Arbeitsplatzsuche nach Deutschland zu kommen. Voraussetzung ist dafür, dass die Fachkraft (m/w/d) über deutsche Sprachkenntnisse verfügt, die der angestrebten Tätigkeit entsprechen und ihren Lebensunterhalt während der Suche eigenständig sichern kann
  • besonders für Absolventen (m/w/d) deutscher Auslandsschulen soll die Möglichkeit zur Ausbildungsplatzsuche in Deutschland geschaffen werden
  • verbesserte Möglichkeiten zum Aufenthalt für Qualifizierungsmaßnahmen im Inland mit dem Ziel der Anerkennung von beruflichen Qualifikationen
  • Verfahrensvereinfachungen, eine Bündelung der Zuständigkeiten bei zentralen Ausländerbehörden und beschleunigte Verfahren für Fachkräfte gegen Gebühr

 

 

Weiterhin soll es Verbesserungen im Verwaltungsverfahren, z. B. bei der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, dem Visumverfahren und verstärkte Sprachförderung bereits im Ausland geben.

Außerdem wird es eine Beschäftigungsduldung mit klaren Kriterien für gut integrierte Geduldete, eine Ausbildungsduldung und deren Ausweitung auf staatlich anerkannte Helferausbildungen geben.

 

Quelle: Webseiten der Bundesregierung und des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat

 

 

 

 

  • Letzte Änderung am Freitag, 18 Januar 2019 21:11

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