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eCall (emergency call) Peter Kaminski

eCall (emergency call)

eCall (emergency call)

Alle neuen Automodelle in allen Staaten der Europäischen Union müssen ab 31.03.2018 standardmäßig mit der eCall-Technik ausgestattet sein, ansonsten kann es auf dem europäischen Markt nicht verkauft werden, weil es keine Typengenehmigung bekommt

Dieses Notrufsystem, das in alle neuen PKW-Modellen  und leichten Nutzfahrzeug-Modellen eingebaut werden muss, wurde von der EU geplant. Bei einem schweren Autounfall alarmiert das System automatisch die nächstgelegene Notrufstation und übermittelt wichtige Daten zum Standort und Fahrzeug. Dadurch können Notärzte und Rettungskräfte schneller vor Ort sein und Leben retten.

Dieses System besteht aus einem GPS-Empfänger und speichert Daten, unter anderem den Zeitpunkt des Unfalls, die Fahrtrichtung, Insassenanzahl und Treibstoffart des Fahrzeugs und überträgt diese an den nächstgelegenen Rettungsdienst, den PSAP (Public Safety Answering Point). Auch sollen Unfallopfer direkt über eine Sprachverbindung Kontakt zu den Rettungsstellen aufnehmen, bzw. einen Notruf manuell auslösen können.

Es besteht keine Nachrüstungspflicht für bereits zugelassene Fahrzeuge. Allerdings wird ein nachträglicher Einbau empfohlen.

Dieses System soll in der gesamten EU eingeführt werden und damit das Notrufsystem mit der Notrufnummer 112 vereinheitlicht werden.

Quelle: Richtlinie über „Intelligente Verkehrssysteme“ (IVS)  und Webseite der europäischen Kommission

  • Letzte Änderung am Sonntag, 18 August 2019 16:02

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