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k&k Consulting Magdeburg

Geringwertige Wirtschaftsgüter Peter Kaminski

Geringwertige Wirtschaftsgüter

Ab Januar 2018 können die Kosten für beruflich genutzte Gegenstände bis zu einem Nettobetrag von 800 € direkt im Jahr des Kaufs/Herstellung in voller Höhe in der Einkommenssteuerklärung geltend gemacht werden.

Selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens von geringem Wert müssen also nicht über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben werden, sondern können sofort aus Betriebsausgabe behandelt werden. (Beispiele sind Computer, Tablets, Smartphones, Büro- oder Geschäftsausstattung. Aber Achtung: Ein Drucker ist nur dann ein selbständig nutzbares Wirtschaftsgut, wenn er eine Kopierfunktion hat, sonst muss er über 3 Jahre abgeschrieben werden. Für Stühle und Tische gelten gesonderte Abschreibungsregeln.)

 

Neuerungen in 2018:

  • Grenzwert für GWG beträgt zukünftig 800 € netto.
  • die Aufzeichnungspflicht liegt nun bei 250 € (Sammelposten bzw. Poolabschreibung)
  • die grundsätzlichen Voraussetzungen als GWG sind unverändert geblieben

 

 

Poolabschreibung: Hier wurde die Wertuntergrenze auf 250 € angehoben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von mehr als 250 € bis 1000 € pro Wirtschaftsjahr können in einem Sammelposten zusammengefasst werden und mit jährlich 20% über 5 Jahre abgeschrieben werden. Hier muss ein besonderes Verzeichnis geführt werden. Aufgegeben sein muss der Tag der Anschaffung/Herstellung und die Anschaffungs-/Herstellungskosten. Allerdings kann, wenn die Angaben aus der Buchführung ersichtlich sind, auf ein solches Verzeichnis verzichtet werden.

 

 

Quelle: Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen