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Nahrungsmittelintoleranz - Vegane Ernährung Peter Kaminski, Magdeburg

Nahrungsmittelintoleranz - Vegane Ernährung

 

Gerade die Menschen, die an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, müssen ich mit ihren Ernährungsgewohnheiten befassen. Bei einer Laktoseintoleranz ist es vernünftig sich vegan zu ernähren. Bei einer Sojaunverträglichkeit wird es da schon schwieriger.

Veganer essen Sojaprodukte, um den Eiweißbedarf zudecken. Wenn hier Unverträglichkeiten auftreten, dann muss man meist gleich mehrere Lebensmittel meiden. Neben allen Sojaprodukten, auch Hülsenfrüchte, Nüsse, Sauerkraut, Auberginen, Zitrusfrüchte, Schokolade und vieles mehr.

Auf jeden Fall muss man herausfinden, auf welche Lebensmittel man reagiert. Oft liegt der Grund für die allergische Reaktion am Histamin.

 

Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) stellt Veganer ebenfalls vor Probleme. Gluten kommt in den meisten Getreidesorten vor, die ja eine pure Eiweißquelle für Veganer sind.

Bei Menschen, die an Zöliakie leiden führt die Aufnahme von Gluten zu Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen und Gewichtsverlust.

 

Allergiker mit einer Fruchtzuckerunverträglichkeit klagen nach der Aufnahme von Fruchtzucker über Übelkeit, Bauchkrämpfe und Durchfall. Neben Fructose sollte dann auch Sorbit gemieden werden.

Eine vollwertige vegane Ernährung birgt angesichts unserer heutigen Lebensbedingungen ein großes Potenzial, um Zivilisa­tionskrankheiten vorzubeugen. So sind Veganer im Durchschnitt deutlich schlanker und haben wesentlich seltener Übergewicht als die Allgemeinbevölkerung. Dazu trägt die niedrige Energiedichte der veganen Kost maßgeblich bei, denn bei gleichem Volumen der Nahrung wird weniger Energie aufgenommen. Gleichzeitig enthält die Kost deutlich mehr Ballaststoffe, aber weniger Fett und Protein. Denn statt fett- und proteinreicher Lebensmittel wie Wurst, Käse, Butter und Sahne kommen mehr Gemüse, Obst und Getreide auf den Tisch.

 

 

positive Beeinflussung der Gesundheit durch vegane Ernährung:

 

- Diabetes mellitus Typ 2              höhere Ballaststoffzufuhr wirkt sich günstig auf den Glucose- und Insulinstoffwechsel aus

 

- Bluthochdruck                               höhere Zufuhr von Kalium und Magnesium durch den Verzehr von Vollkornprodukten und Nüssen führt zu Blutdrucksenkung

 

- Herz- Kreislauf-Erkrankung      günstige Blutfettwerte, da kein Verzehr von tierischen Fetten

                                                               hohe Zufuhr von antioxidativen Substanzen

 

- Krebs                                                 entscheidend ist neben dem geringeren Körpergewicht der höhere Verzehr von Gemüse und Obst, sowie ballaststoffreichen Lebensmitteln

 

- Gicht                                                  pflanzliche Nahrungsmittel steigern den Harnsäurespiegel im Gegensatz zu tierischen Nahrungsmitteln nicht

 

- Immunsystem                               Stärkung durch den Verzehr von Obst und Gemüse

 

- Hautkrebs                                       Schutz durch Ernährung, die reich an Antioxidantien sind