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Allergenkennzeichnung für Lebensmittel Peter Kaminski Magdeburg

Allergenkennzeichnung für Lebensmittel

 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gibt folgende Informationen für die Allergenkennzeichnung:

(Bitte beachten Sie, dass wir hier nur einen kleinen Überblick geben können, eine Broschüre mit allen Informationen kann auf der Webseite des BMEL heruntergeladen werden.)

Die Verwendung bestimmter Zutaten die allergische oder andere Unverträglichkeiten auslösen können, müssen stets angegeben werden. Es werden die 14 häufigsten Auslöser für Allergien angegeben:

Die Verwendung der betreffenden Zutaten muss sich entweder aus dem Zutatenverzeichnis oder der Bezeichnung des Lebensmittels ergeben. Es handelt sich um folgende Stoffe sowie daraus hergestellte Erzeugnisse, die in Anhang II der Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) (Verordnung (EU) Nr. 1169/2011) aufgelistet sind:

  1. Glutenhaltiges Getreide, namentlich zu nennen: Weizen (wie Dinkel und Khorasan-Weizen), Roggen, Gerste, Hafer oder Hybridstämme davon
  2. Krebstiere
  3. Eier
  4. Fische
  5. Erdnüsse
  6. Sojabohnen
  7. Milch (einschließlich Laktose)
  8. Schalenfrüchte, namentlich zu nennen: Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Kaschunüsse, Pecannüsse, Paranüsse, Pistazien, Macadamia- oder Queenslandnüsse
  9. Sellerie
  10. Senf
  11. Sesamsamen
  12. Schwefeldioxid und Sulphite (ab 10 Milligramm pro Kilogramm oder Liter)
  13. Lupinen
  14. Weichtiere

Eine Überprüfung dieser Liste und eine eventuelle Aktualisierung erfolgt über die Europäische Kommission.

Bei unverpackter Ware eine Information über Allergene verpflichtend. Dies ist in schriftlicher, elektronischer oder mündlicher Form möglich. In der Verkaufsstätte (Bäckereien, Metzgereien, Cateringbetriebe, Kioske, Eisdielen, Restaurants, Kantinen, Mensen) muss es auf die Dokumentation einen deutlichen Hinweis geben. Auch der Großhandel und Lieferanten müssen Informationen über mögliche Allergene Ihrer Produkte bereithalten.

Diese Verordnung gilt somit für alle Lebensmittelunternehmer und für alle Lebensmittel, die für Endverbraucher bestimmt sind.

Die Informationspflicht über Allergene gilt nicht für Privatpersonen, die z. B. als Hobbybäcker ehrenamtlich für einen wohltätigen Zweck Kuchen backen.

 

Quelle: Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (hier erhalten Sie auch weitere Informationen)

 

  • Letzte Änderung am Freitag, 29 Januar 2016 10:44