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Fachkräftestrategie

 

Um den Fachkräftebedarf im Inland zu decken und Fachleute (m/w/d) zusätzlich aus der EU und Drittstaaten zu gewinnen, hat die Bundesregierung eine branchenübergreifende Fachkräftestrategie entwickelt, um den wirtschaftlichen Fortschritt und damit Arbeitsplätze zu sichern.

Insbesondere fehlen Fachkräfte (m/w/d) in der IT, technischen Berufen, im Handwerk und natürlich in der Pflege.

 

Um immer mehr Menschen (m/w/d) in Deutschland zu qualifizieren, sollen Jugendliche (m/w/d) sich bereits in der Schule beruflich orientieren, damit bereits hier ein Grundstein für Ausbildung oder Studium gelegt wird und Arbeitnehmer (m/w/d) sollen nach der Familienphase leichter wieder in den Beruf zurückkehren bzw. in Vollzeit wechseln können.

Mit dem Brückenteilzeitgesetz ist ab Januar 2019 eine befristete Teilzeit und Rückkehr in Vollzeit möglich.

 

Um die Kinderbetreuung abzusichern, sollen mehr Erzieher (m/w/d) gewonnen werden. Dazu ist eine Initiative des Bundesfamilienministeriums gestartet.

Die Pflegeausbildung soll attraktiver werden, zusätzliche Pflegestellen finanziert und Verbesserungen vorbereitet werden.

 

Für alle Beschäftigten wird mit dem Qualifizierungschancengesetz die Weiterbildung gefördert. Unternehmen erhalten Lohnkostenzuschüsse für eventuelle Freistellungen.

 

Quelle: Webseite der Bundesregierung

 

 

Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat bekannt gegeben, dass die Bundesregierung beschlossen hat die Hürden für eine zukunftsorientierte und bedarfsgerechte Zuwanderung qualifizierter Arbeitnehmer zu senken. Künftig können Fachkräfte auch aus Drittstaaten leichter einwandern.

 

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz will die Bundesregierung den Rahmen für eine zukunftsorientierte und bedarfsgerechte Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten schaffen.

Das Kabinett hat das Fachkräfteeinwanderungsgesetz am 19.12.2018 beschlossen. Es ist mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie abgestimmt und gestaltet den Aufenthalt und die Zuwanderung von Fachkräften klarer und transparenter.

 

Mit diesem Gesetz  setzt die Große Koalition ihr Kernvorhaben im Bereich Migrationspolitik um und regelt, wer zu Arbeits- und zu Ausbildungszwecken nach Deutschland kommen darf und wer nicht. Zu den wesentlichen Neuerungen gehören:

  • ein einheitlicher Fachkräftebegriff, der Hochschulabsolventen (m/w/d) und Beschäftigte (m/w/d) mit qualifizierter Berufsausbildung umfasst
  • bei anerkannter Qualifikation und einem vorliegenden Arbeitsvertrag können Fachkräfte (m/w/d) ohne Vorrangprüfung einreisen
  • Die Begrenzung auf Mangelberufe bei qualifizierter Berufsausbildung entfällt
  • die Möglichkeit für Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung, entsprechend der bestehenden Regelung für Hochschulabsolventen, für eine befristete Zeit zur Arbeitsplatzsuche nach Deutschland zu kommen. Voraussetzung ist dafür, dass die Fachkraft (m/w/d) über deutsche Sprachkenntnisse verfügt, die der angestrebten Tätigkeit entsprechen und ihren Lebensunterhalt während der Suche eigenständig sichern kann
  • besonders für Absolventen (m/w/d) deutscher Auslandsschulen soll die Möglichkeit zur Ausbildungsplatzsuche in Deutschland geschaffen werden
  • verbesserte Möglichkeiten zum Aufenthalt für Qualifizierungsmaßnahmen im Inland mit dem Ziel der Anerkennung von beruflichen Qualifikationen
  • Verfahrensvereinfachungen, eine Bündelung der Zuständigkeiten bei zentralen Ausländerbehörden und beschleunigte Verfahren für Fachkräfte gegen Gebühr

 

 

Weiterhin soll es Verbesserungen im Verwaltungsverfahren, z. B. bei der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, dem Visumverfahren und verstärkte Sprachförderung bereits im Ausland geben.

Außerdem wird es eine Beschäftigungsduldung mit klaren Kriterien für gut integrierte Geduldete, eine Ausbildungsduldung und deren Ausweitung auf staatlich anerkannte Helferausbildungen geben.

 

Quelle: Webseiten der Bundesregierung und des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat

 

 

 

 

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