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k&k Consulting Magdeburg

Die Grenze für umsatzsteuerliche Kleinunternehmer (§19 UStG)  wird auf 22.000 € erhöht.


Die bislang geltende umsatzsteuerliche Grenze für Kleinunternehmer wird von 17.500 Euro Brutto-Umsatz auf 22.000 Euro Brutto-Umsatz des Vorjahresumsatzes angehoben. Voraussetzung ist, dass der voraussichtlich zu erwartende Umsatz im laufenden Jahr die Grenze von 50.000 Euro nicht übersteigt. Kleinunternehmer können also in diesem Jahr bis zu 22.000 € Umsatz erzielen und verlieren den Kleinunternehmer-Status nicht.

 

Wenn Sie von dieser Regelung Gebrauch machen, dann dürfen Sie keine Umsatzsteuer auf Ihren Rechnungen ausweisen. Sie sind aber verpflichtet, den Grund für die fehlenden Umsatzsteuer-Angaben zu nennen.

Neuerungen im Beruf ab 2020

Mindestlohn

 

Der gesetzliche Mindestlohn steigt auf 9,35 €/ Std, aber auch die Branchenmindestlöhne steigen.

Pflegekräfte erhalten ab 01.01.2020 mindestens 11,35 € (West) bzw. 10,85 € (Ost).

Nicht immer Anspruch auf Mindestlohn haben z. B. Praktikanten, ehrenamtlich Tätige, Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Selbstständige und langzeitarbeitslose in den ersten 6 Monaten der Beschäftigung.

 

 

Mindestausbildungsvergütung

 

Auszubildende verdienen ab 01.01.2020 im ersten Ausbildungsjahr mindestens 515 €, ab 2021 mindestens 550 €, 2022 mindestens 585 € und 2023 mindestens 620 €. Auch im zweiten und dritten Ausbildungsjahr steigt die Mindestvergütung.

Allerdings haben Tarifverträge Vorrang vor der Mindestausbildungsvergütung. Deshalb können die Beträge in einzelnen Branchen abweichen.

 

Starke-Familien-Gesetz und Gute-Kita-Gesetz

 

Familien mit niedrigem Einkommen erhalten einen Kinderzuschlag (derzeit 185 € pro Kind/Monat). Nun entfällt zum 01.01.2020 die Einkommenshöchstgrenze. Verdienen die Eltern mehr, wird der Zuschlag verringert, nicht komplett gestrichen.

Eltern, die den Kinderzuschlag erhalten, werden von den Kita-Gebühren befreit, Mittagessen und Schülerfahrkarte sind dann kostenlos und die Ausstattung mit Schulbedarf (Schulstarterpaket) wird von 100 e auf 150 € erhöht.

 

 

Steigerungen beim Unterhalt für Kinder getrennt lebender Eltern

 

Der Mindestunterhalt beträgt ab 01.01.2020 für Kinder unter 6 Jahren 369 €, für Kinder zwischen sechs und elf Jahren 424 € und für Kinder von 12 bis 17 Jahren 497 € pro Monat.

 

Gründerwoche 2019

Die Kombination aus Berufs- und Lebenserfahrung ist das größte Plus bei Gründungen im reiferen Alter. Motive für diese Gründungen sind meist der Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstständigkeit. Ein großes Erfolgspotenzial wird erreicht, wenn bei dem Start in die zweite Karriere ein Lebenstraum erfüllt wird.
Der typische 45 Plus-Unternehmer hat klare, realistische Vorstellungen, sehr gute Branchenkenntnisse, fachliches Know-how, ein großes Netzwerk und kennt die Wünsche und Bedürfnisse seiner Zielgruppe. Er ist krisenerprobt und gewohnt Verantwortung zu übernehmen.
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Gründerwoche 2019

Auch in diesem Jahr sind wir wieder Partner der Gründerwoche Deutschland.

Sie möchten sich selbstständig machen, wissen aber noch nicht wie? Eine Geschäftsidee muss zu Ihnen passen, das Gesamtkonzept muss stimmen, Sie selbst müssen aber auch den täglichen Herausforderungen gewachsen sein! Im Rahmen der Gründerwoche geben wir Ihnen jeden Tag neue Infos per E-Mail zum Thema Selbständigkeit. Bitte kontaktieren Sie uns über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Coaching - Beratung - Training

Oft werden diese Begriffe falsch oder bedeutungsgleich verwendet und dadurch gerne verwechselt.

 

Bei einer Beratung möchte man zielführende Informationen, bei einem Coaching die beste Lösung für ein Problem erarbeiten und  Verhaltensratschläge bekommen. Während eines Trainings will man bestimmte Fähigkeiten erlernen oder vervollkommnen.

 

Wenn Sie Unterstützung benötigen, helfen unsere Berater, Coaches und Trainer Ihnen gerne weiter.

 

Weitere Einzelheiten und Unterschiede:

Wirtschaftsminister Peter Altmaier wird in Kürze dem Bundeskabinett einen Gesetzesentwurf vorlegen, mit dem die Bürokratie verringert werden soll. Unter anderem sind folgende Erleichterungen geplant:

 

Neuregelung bei Krankmeldung

Vorgesehen ist, dass Arbeitnehmer im Falle einer Arbeitsunfähigkeit keine ärztliche Krankmeldung (gelber Zettel) mehr vorlegen muss. Der Arbeitgeber könnte die Daten dann digital bei der zuständigen Krankenkasse abrufen. Dadurch kann eine Krankmeldung auch nicht mehr zu spät vorgelegt werden. Das elektronische Meldeverfahren soll die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Papierform ersetzen.

 

Abspeicherungen von Steuerunterlagen

Unternehmen müssen z. B. in Zukunft elektronisch gespeicherte Steuerunterlagen nicht mehr in verschiedenen Varianten für eine mögliche Steuerprüfung abspeichern. In der Vergangenheit mussten Unternehmen sicherstellen, dass die elektronisch abgespeicherten Daten auch nach 10 Jahren noch eingesehen werden können. Bei einer Umstellung des Computersystems war das mit hohem Aufwand verbunden. Künftig sollen die Daten nur noch auf geeigneten Datenträgern abgespeichert werden, die Betriebe müssen die „manuelle Auswertung“ für die Prüfer nicht mehr selbst vornehmen.

 

Anhebung der Kleinunternehmergrenze

Die Kleinunternehmergrenze im Umsatzsteuerrecht soll von 17.500 € auf 22,000 € angehoben werden. Selbstständige, deren Umsatz unter diese Grenze fällt  können sich auf Antrag von der Umsatzsteuer befreien lassen und ersparen sich die Umsatzsteuervoranmeldungen. Mit der Anhebung der Umsatzgrenze werden angeblich knapp 70.000 Steuerpflichtige entlastet.

 

 

Die Bundesregierung will mit diesen und weiteren den geplanten Vorschlägen das Bürokratieentlastungsgesetz III umsetzen. Das Bundeskabinett will noch im September einen Beschluss fassen.

 

Quelle: Bundeswirtschaftsministerium (BMWi)

 

 

Arbeitsminister Hubertus Heil hat einen Gesetzesentwurf (Angehörigen-Entlastungsgesetz) auf den Weg gebracht, mit dem die Angehörigen von Pflegebedürftigen entlastet werden sollen. Dieser wurde nun  vom Kabinett gebilligt.

Erst ab einem Brutto-Jahreseinkommen von 100.000 € sollen sich Angehörige künftig an den Pflegekosten beteiligen müssen, wenn die Pflegebedürftigen die Kosten nicht selbst tragen können und die Mittel aus der Pflegeversicherung nicht reichen.

Diese Einkommensgrenze soll auch für Eltern volljähriger Kinder mit Behinderung gelten. Die müssen sich bisher an bestimmten Kosten für Maßnahmen der Eingliederungshilfe beteiligen.

Es wird geschätzt, dass die Träger Mehrkosten von ca. 300 Millionen Euro jährlich haben.

 

Die Kommunen kritisieren diese neue Regelung, da sie Kosten in Milliardenhöhe befürchten und meinen, es sei „grundsätzlich zumutbar, dass Kinder und Eltern gegenseitig füreinander einstehen“.

(Solidaritätsprinzip des Sozialhilferechts)

Der Sozialverband VdK steht dem Gesetzesentwurf allerdings positiv gegenüber, da viele ältere Menschen Hilfe vom Sozialamt nicht in Anspruch nehmen, um die Kinder nicht zu belasten.

 

Aktuell liegen die Einkommensgrenzen pro  Unterhaltspflichtigem (also pro Kind) für Alleinstehende bei 21.600 € netto/Jahr und für Familien bei 38.800 € netto/Jahr.

Allerdings gibt es bei dem neuen Gesetzesentwurf auch weiterhin hohe Freibeträge, sodass auch für Angehörige mit einem Einkommen von mehr als 100.000 € die Belastung tragbar sein sollte.

 

Weiter enthält der Gesetzesentwurf wichtige Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen z. B. ein Budget für eine reguläre Berufsausbildung (auch außerhalb einer Werkstatt für behinderte Menschen) mit der Möglichkeit einen anerkannten Berufsabschluss zu erwerben.

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Entwurf eines Gesetzes zur Entlastung unterhaltsverpflichteter Angehöriger in der Sozialhilfe und in der Eingliederungshilfe

28.06.2019

 

Seit dem 25.05.2018 gilt die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung). Am 28.06.2019 hat der Bundestag ein Anpassungsgesetz zur Datenschutzgrundverordnung beschlossen bei dem mehr als 150 Gesetze betroffen sind.

 

Wichtig für kleine Unternehmen ist, dass künftig erst dann ein Datenschutzbeauftragter benannt werden muss, wenn mehr als 20 Mitarbeiter regelmäßig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten betraut sind. Bisher mussten Unternehmen bereits mit 10 Mitarbeitern einen Beauftragten stellen. Mit dem neuen Gesetz soll der bürokratische Aufwand bei kleinen Betrieben verringert werden.

Nun muss der Bundesrat noch zustimmen.

Trotzdem sind Unternehmen, die nach dieser Gesetzesänderung keinen Datenschutzbeauftragten mehr bestellen müssen, verpflichtet die Vorgaben der DSGVO einzuhalten.

 

 

 

Zum 01.07.2019 wird die derzeitige Obergrenze von 850 € auf 1.300 € angehoben. So sollen künftig mehr Geringverdiener von günstigeren Sozialabgaben profitieren.

 

Midijobber sind Teilzeitkräfte, die zwischen 450,01 € und (ab 01.07.2019)maximal 1.300 € verdienen.

Wer in den Steuerklassen 1-4 ist, muss beim Midijob keine Lohnsteuer zahlen, trotzdem muss man Beiträge zur Kranken-,  Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung abführen.

Die bisherige Gleitzone (450,01€ – 850 €) heißt ab

 01.07.2019 Übergangsbereich (450,01€ bis 1.300 €).

In diesem Bereich werden die Arbeitnehmerbeiträge nach einer reduzierten Beitragsbemessungsgrundlage berechnet. Besonders schützenswerte Arbeitnehmer, z. B. Auszubildende, Teilnehmer an dualen Studiengängen oder einem freiwilligen sozialen Jahr und Praktikanten sind von der Anwendung des Übergangsbereichs ausgenommen.

 

Im Gegensatz zu Minijobber sind Midijobber voll sozialversicherungspflichtig, da sie mehr als 450 € verdienen. Bis zu der neuen festgelegten Obergrenze von 1.300 € zahlen Midijobber verringerte Arbeitnehmerbeiträge. Nun wird mit dem Gesetz zur Leistungsverbesserung und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung festgelegt, dass die reduzierten Rentenbeiträge nicht mehr zu einer geringeren Rentenleistung führen. Es wird nun die volle Rentenanwartschaft erworben.

Auch wird vermieden, dass der Arbeitnehmerbeitrag für die Sozialversicherung über der 450 €-Grenze nicht abrupt ansteigt.

 

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