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Neue Regelung für die Besitzer von Drohnen Peter Kaminski

Neue Regelung für die Besitzer von Drohnen

 

Seit Oktober 2017 gelten neue Regelungen für Multicopter und andere Modelle mit einem Gewicht über 250 Gramm.

  • die Geräte müssen an gut sichtbarer Stelle mit einer feuerfesten Plakette ausgestattet werden, auf der Name und Anschrift des Eigentümers stehen. Die Plakette muss dauerhaft und fest montiert sein. Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht werden mit Bußgeld bis zu 50.000 € geahndet.                                   
  • bei Geräten ab zwei Kilogramm benötigt der Halter eine gültige Pilotenlizenz ober muss eine Prüfung (Kenntnisnachweis) bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle ablegen. Diese Bescheinigung ist beim Luftfahrt-Bundesamt für Piloten ab 16 Jahren, beim Deutschen Modellflieger-Verband ab 14 Jahren erhältlich.

 

  • Drohnen, die schwerer als 250 Gramm sind und über eine Kamera verfügen, dürfen (egal ob die Kamera eingeschaltet ist oder nicht) über Wohngrundstücke nur dann fliegen, wenn eine ausdrückliche Erlaubnis der Betroffenen vorliegt.

 

  • Das Fliegen in den Kontrollzonen von Flughäfen ist generell verboten. Flugverbot gilt auch über Menschenansammlungen, Einsatzorte der Polizei oder Feuerwehr, sensible Bereiche wie Industrieanlagen, Gefängnisse, Bundesbehörden und Naturschutzgebiete.

 

  • Es gelten Sonderregelungen auf Geländen auf denen Flugmodelle fliegen dürfen.

 

  • Unabhängig vom Gewicht beträgt die maximale Flughöhe 100 m. Wer höher fliegen will benötigt eine behördliche Ausnahmeerlaubnis.

 

  • Bei Drohnen unter 5 Kilogramm muss ständiger Sichtkontakt gewährleistet sein. Die Landesluftfahrtbehörde kann eine Sondererlaubnis für Flüge außerhalb der Sichtweite ausstellen.

 

  • Eine Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde ist ebenfalls für Nachtflüge nötig, wenn die Drohne mehr als 5 Kilogramm wiegt. Egal ob kommerzielle oder private Nutzung.

 

  • Flüge mit der VR-Brille sind erlaubt, wenn die Flughöhe 30 Meter nicht überschreitet und das Flugobjekt nicht schwerer als 250 Gramm ist. Ist die Drohne schwerer, muss ein Aufpasser das Fluggerät ständig im Auge behalten, Sichtkontakt ist Vorschrift.

 

 

 

 

Quelle: Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten

  • Letzte Änderung am Mittwoch, 04 Oktober 2017 09:53